Safari 5.0.1 bringt Extensions

Apple hat die Version 5.0.1 des Safari veröffentlicht. Mit dieser Version bringt bringt der Safari nun die Möglichkeit zur Installation von Extensions mit. Apple bietet daher ab sofort Extensions mit der Safari Extension Gallery an. Die Safari Extensions Gallery ist über extensions.apple.com oder über einen eigenen Reiter erreichbar.

Video: Safari 5 – schneller und mit neuen Funktionen (1:44)


Wie bei Mozillas Jetpack oder Googles Chrome werden die Safari-Extensions mit Webtechniken wie HTML, CSS und JavaScript realisiert. Entwickler können sich beim Safari Developer Program registrieren. Selbstentwickelte Extensions lassen sich jedoch auch über eigene Webseiten anbieten. Die Safari Extensions Gallery soll Nutzern das Auffinden solcher Erweiterungen erleichtern.

Jede Extensions für den Safari muss mit einem digitalen Zertifikat von Apple vershene werden. Laut Apple sei es so möglich Fälschungen zu verhindern und zu verifizieren, so dass Updates vom ursprünglichen Entwickler einer Erweiterung kommen. Extensions laufen in einer so. Sandbox, so dass sie auf Informationen auf dem System des Anwenders nicht zugreifen können. Sie können zudem nur mit den Webseiten kommunizieren, die zuvor vom Entwickler festgelegt wurden.

Die Extensions nutzen Kontextmenü, Menüleiste und/oder eine eigene Toolbar. Die Extensions lassen sich an der Dateiendung .safariextz erkennen und können, wie z.b. auch im Chrome, sofort ohne Neustart des Browsers aktiviert, deaktiviert, deinstalliert oder aktualisiert werden.

Neben den Extensions hat Apple auch Sicherheitslecks im Browser geschlossen. Angreifern war es bislang möglich, mit Hilfe eines speziell präparierten RSS-Feed auf Dateien auf dem System des Nutzers zuzugreifen. Webseiten konnten ausserdem die Autovervollständigung von Formularen ausnützen um ohne Interaktion des Nutzers an die entsprechenden Daten zu gelangen. Mehrere nun beseitigte Fehler in der Rendering-Engine Webkit ließen den Browser abstürzen und ermöglichten es Angreifern Code auszuführen. Diese Fehler wurden auch in Safari 4.1.1 korrigiert.

Hinzu kommen diverse kleine Korrekturen, beispielsweise akkuratere Top-Hit-Ergebnisse im Adressfeld, genaueres Timing von CSS-Animationen, höhere Stabilität bei Verwendung des Tastaturkurzbefehls für den Safari-Reader und beim Scrollen durch MobileMe Mail sowie einige websitespezifische Verbesserungen.

Quelle: Winfuture.de, Heise.de, Golem.de

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